Bau & Verkehr

Rege Bautätigkeit und Planungsfreude zeigen die Innovations- und Wirtschaftskraft einer Stadt. Im Rahmen der Städtebauförderung „Kleinere Städte und Gemeinden“ werden in den kommenden Jahren zahlreiche Maßnahmen durch Bund und Land gefördert. Die erste Maßnahme ist der Neubau der Südtondernhalle in den kommenden zwei Jahren. Darüber hinaus werden viele Projekte privater Investoren realisiert, um zusätzliche Wohn- und Gewerbeflächen für Niebüll zu schaffen. Wichtiges Ziel der SPD bleibt dabei die Förderung der Innenentwicklung. Durch bessere Ausnutzung des zentralen Stadtraumes wollen wir zu mehr Wohnraum kommen, ohne zusätzliche Straßen bauen zu müssen.

Straßenausbaubeiträge gehören nach Meinung der SPD Niebüll abgeschafft. Das Land Schleswig-Holstein gibt uns neuerdings hierzu die Möglichkeit, leider jedoch ohne uns die dafür nötigen Finanzmittel zu geben. Aufgrund der zahlreichen durch die Stadt Niebüll zu finanzierenden Aufgaben sowie der umfangreichen Straßenbaumaßnahmen in den kommenden Jahren ist eine vollständige Abschaffung der Ausbaubeiträge ohne Gegenfinanzierung durch das Land Schleswig-Holstein allerdings nicht möglich. Unser Ziel ist daher eine Absenkung der Ausbaubeiträge bei einer gleichzeitigen Deckelung der Höhe für Eigenheimbesitzer. Wohneigentum ist für die SPD Niebüll ein Bestandteil der Altersvorsorge und darf besonders im Alter durch zu zahlende Ausbaubeiträge nicht existenzbedrohend werden. Wir möchten uns um eine praktikable und gerechte Lösung bemühen, die auch jenen Bürgerinnen und Bürger zugutekommt, die in den vergangenen Jahren bereits Beiträge zahlen mussten.

Um privates Wohneigentum und gewerbliche Entwicklung zu fördern, wollen wir auch künftig neue Baugebiete ausweisen. Die Wärmeversorgung wünschen wir uns verstärkt über Nahwärmenetze, die uns die Umstellung auf erneuerbare Energien erleichtern und Wohnnebenkosten senken helfen.

In der aktuellen Planung befindet sich die Erweiterung des Gewerbegebietes Ost. Auch hier sollen Wohnflächen entstehen. Besonderes Augenmerk wird die SPD dem Thema „erschwinglicher Wohnraum“ widmen.

Durch den Bau einer barrierefreien Bahnquerung für alle Verkehrsteilnehmer erhält die unverzichtbare Verkehrsachse Gather Landstraße ihre alte Bedeutung zurück. Wartezeiten vor den Schranken gehören schon bald der
Vergangenheit an.

Rückstaus auf der B5 bis in die Nachbargemeinde hinein belasten an immer mehr Tagen die Zugänglichkeit und damit die Wirtschaft unserer Stadt. Die SPD setzt sich auch hier für intelligente Problemlösungen ein und fordert:

  • freie Bahn für Rettungsdienst, Feuerwehr etc.
  • jederzeitige Erreichbarkeit des Gewerbegebietes Ost
  • jederzeitige Erreichbarkeit des Niebüller Stadtgebietes
  • Versorgungssicherheit für die Insel Sylt
  • Trennung des Stadtverkehrs vom Sylt-Verkehr
  • ausreichendes Stauflächenangebot für den Sylt-
    Verkehr
  • Verminderung der Unfallgefahren am Schwerpunkt B5/Bäderstraße L7

Damit Gesicht und Stadtgestalt Niebülls erkennbar bleiben, unterliegen alle Hochbau- Vorhaben der aktualisierten Ortsgestaltungs- und Erhaltungssatzung. Außerdem wurde auf Antrag der SPD fraktionsübergreifend beschlossen, fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt zu werden, um die Infrastruktur und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu
verbessern.

  • fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt –
    Umsetzung unserer Initiative
  • Verbesserungen im Bahnhofsumfeld für alle
    Verkehrsteilnehmer
  • Situation an der Autoverladung verbessern
  • Überörtliche Anbindung Niebülls verbessern – Marschbahn, Bus, Ruf-Bus, B5
  • Zweigleisigkeit der Bahnstrecke nach Sylt
  • Bürgersteige im Stadtgebiet sanieren
  • Verbesserung der Parkmöglichkeiten im Stadtgebiet