Bildung & Kultur

Auf unseren Bildungsstandort sind wir stolz. Die Vielzahl an Schulen – allgemeinbildende wie berufliche – ist ein entscheidender Grund für die Attraktivität unserer Stadt. In einer gemeinsamen Bildungserklärung der Stadtvertretung waren sich alle Fraktionen einig, die Bildungsangebote besonders zu fördern. Leider folgen diesen Worten nicht immer Taten, sodass wir als SPD regelmäßig dafür kämpfen, wichtige Investitionen – gerade im technischen Bereich – auch tatsächlich zu tätigen. Glücklicherweise waren und sind diese Kämpfe nicht ohne Erfolg geblieben. So statten wir beispielsweise auf unsere Initiative die Gemeinschaftsschule kontinuierlich mit modernen Medien aus. Diese Entwicklung muss – wenn auch nicht im gleichen Umfang – auch an der Alwin-Lensch-Schule passieren. Mit dem steigenden Einsatz von Technik im Unterrichts- und Schulalltag wächst auch der Bedarf an Wartung und Reparatur der Geräte. Diese Tätigkeiten können von Lehrkräften schon lange nicht mehr geleistet werden. Wir sehen daher den klaren Bedarf an IT-Fachkräften für die Niebüller Schulen! Neben den Veränderungen im Unterricht durch die Modernisierung verändert sich auch die Gesellschaft im Allgemeinen. Umso wichtiger ist es, in den Schulen den verantwortungsbewussten Umgang mit Medien zu lehren und die Auswirkungen auf das Sozialleben zu thematisieren. Wir setzen uns daher für einen Ausbau der Präventionsangebote in diesem Bereich ein.

Niebüll ist eine Stadt der Museen. Neben dem Friesenmuseum und dem in den letzten Jahren vorbildlich neu aufgestellten Naturkundemuseum haben sich das Richard Haizmann Museum und der Niebüller Kunstverein e.V. in der Präsentation des künstlerischen Werkes von Richard Haizmann sowie der Ausstellung überregional wie international gewichtiger bildender Kunst einen hervorragenden Ruf erworben. Darüber hinaus setzen herausragende Plastiken im Stadtbild eigene Akzente, die es selbstbewusst auf künstlerisch gleichem Niveau zu ergänzen gilt. Die Stadtbücherei weist in ihren ansprechend gestalteten Räumlichkeiten nicht nur ein großes Angebot an verschiedenen Medienträgern auf, sondern zeigt auch seit Jahren eigene Ausstellungen und veranstaltet vielbeachtete Lesungen.

Die hiesige Sektion der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft zählt zu den Ältesten ihrer Art im Lande und sorgt seit über 90 Jahren für eine akademisch fundierte Vortragsreihe zu unterschiedlichen wissenschaftlichen Fragestellungen. Ein Reigen an Konzerten, die Arbeit der Chöre vor Ort, die Theateraufführungen des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters und der hiesigen „Bühne“ runden das kulturelle Bild der Stadt ab. Zahlreiche Vereine und die Fördervereine verschiedener kultureller Institutionen sorgen nicht zuletzt im Zusammenspiel mit den verschiedenen Schulen für die unverzichtbare Basis der kulturellen Arbeit vor Ort. Alle Kulturträger gilt es auch in Zukunft gleichermaßen ideell wie finanziell zu fördern, damit Kunst und Kultur ihrer Aufgabe nachkommen können. Diese besteht in identitätsstiftender Selbstdefinition in einer offenen, toleranten und freiheitlich verfassten Gesellschaft. Der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sollte in diesem Zusammenhang ein besonderes Augenmerk zuteilwerden. Sind sie es doch, die schon in wenigen Jahren das kulturelle Bild unserer Stadt gestalten werden.

Konkret

  • Medien- und Sozialkompetenz fördern – Präventionsangebote unterstützen und ausbauen
  • Digitale Schule – Bereitstellung modernster Medien zur Verbesserung des Unterrichts
  • IT-Fachkräfte für die Niebüller Schulen – professionelle Betreuung der digitalen Infrastruktur, Wartung und Reparatur
  • Schulhof der Alwin-Lensch-Schule sanieren
  • Schulhof und Außenanlagen der Gemeinschaftsschule neu gestalten