Ausschuss beriet über Trinkwasserspender

Nachdem der SPD-Antrag zu den Trinkwasserspendern im März in den Ausschuss für Umwelt und Wirtschaft (AUW) überwiesen wurde beriet dieser am 22. August darüber.

Herr Thede, Geschäftsführer Wasserversorgung Drei Harden, sowie Udo Petersen vom Amt Südtondern berichteten über Möglichkeiten, Voraussetzungen aber auch Probleme rund um Trinkwasserspender.

Einstimmig beschlossen wurde:

Die Verwaltung wird gebeten, die Kosten für das Aufstellen eines Trinkwasserspenders auf dem Rathausplatz zu ermitteln.
Dieser soll eine Belebung des Rathausplatzes unterstützen.

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Trinkwasserspender im Stadtgebiet

SPD-Antrag zur Stadtvertretung im März 2019

Beschlussvorschlag:

Die Stadtvertretung beschlieflt, die Verwaltung zu beauftragen

1.  die Kosten und Voraussetzungen für die Aufstellung und Unterhaltung von Trinkwasserspendern zu ermitteln.

2.  geeignete, viel frequentierte Standorte zum Aufstellen dieser Trinkwasserspender zu identifizieren.

Die weitere Behandlung erfolgt im Ausschuss für Umwelt und Wirtschaft.

Begründung:

„Trinkwasser ist unser kostbarstes Lebensmittel. Rein, klar und erfrischend, wie es aus dem Wasserhahn kommt, ist es für uns ein selbstverständliches Stück Lebensqualität und wesentliche Grundlage unserer Gesundheit.“ (https://www.dreiharden.net/start)

Wir stimmen unserem Wasserversorger zu. Aus genau diesem Grund wäre es wünschenswert, dass Trinkwasser nicht nur aus dem Wasserhahn sondern auch aus öffentlichen Wasserspendern kommt! Dies stellt ein klares Bekenntnis zu Wasserversorgung in öffentlicher Hand dar und bewirbt die Qualität unseres lokalen Anbieters.

Darüber hinaus muss berücksichtigt werden, dass Wasserspender Aufenthaltsräume bzw. -plätze aufwerten können. Die Möglichkeit einer Erfrischung lädt zum Verweilen ein und sollte somit insbesondere an Orten der Freizeitgestaltung sowie Naherholung gewährleistet werden.

Zusätzlich wird hinsichtlich der von der Stadtvertretung beschlossenen Sustainable Development Goals unter Punkt 6 „Sauberes Wasser und Sanitärversorgung“ als primäres Ziel formuliert: „Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten“.

Auch der Städte- und Gemeindebund befürwortet das Aufstellen von frei zugänglichem Trinkwasser durch Kommunen. Hier wird insbesondere auf den gesundheitlichen Aspekt – konkret der Vermeidung von Dehydration – hingewiesen.1  Spätestens seit dem letzten Sommer ist klar, dass dies tatsächlich ein sehr relevantes Thema ist!

Darüber hinaus können Trinkwasserspender auch einen Beitrag zur Plastikreduzierung bzw. -vermeidung leisten. So müssen nicht immer wieder neue Trinkflaschen gekauft werden, sondern sie können schnell und einfach aufgefüllt werden.

Abschließend weisen wir darauf hin, dass eine vergleichbare Initiative auf der Insel Sylt gestartet wurde und viel Zuspruch erhält!

1 https://www.dstgb.de/dstgb/Quicklinks/klimamaterial2019/Hitze%20und%20Dürre%20in%20Städten%20und%20Gemeinden/PP%20Hitze%20und%20Dürre%20in%20Städten%20und%20Gemeinden%2008-2018.pdf

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