Antrag: ADFC-Fahrradklima-Test 2020

Die Bürger:innen der Stadt Niebüll wurden von Politik und Verwaltung aufgefordert am ADFCFahrradklima-Test teilzunehmen. 88 Personen haben den Fahrradklima-Test genutzt.

Nach unserem Verständnis ist es unerlässlich, dass nun gemeinsam mit den Bürgern:innen, die Ergebnisse diskutiert und Meinungen und Ideen aufgenommen werden, um diese Ergebnisse in einem klar definierten Zeitplan zu beleuchten, Prioritäten zu setzen und daraus ein entsprechendes Gesamtkonzept für eine „Fußgänger- und fahrradfreundliche“ Stadt zu erstellen. Auf dieselbe Art und Weise ist mit bereits vorliegenden Ergebnissen aus früheren Befragungen von Bürgern:innen zu verfahren (Bürger:innenbeteiligung mit Gewinnspiel).

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Stellungnahme/Antrag: „Fahrradstreifen in der Hauptstraße“

Nach eingehender Befassung der SPD-Fraktion mit dem Thema „Fahrradstreifen in der Hauptstraße“ (Rathausplatz bis Mittelfangweg) sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die vom Bürgermeister vorgelegte Beschlussvorlage (hier zur Beschlussvorlage) nicht ausreichend ist.

Die SPD Niebüll favorisiert die Priorisierung der Fußgänger und Radfahrer gegenüber dem Auto. Eine „Fahrradstraße – Autos frei“ ist dabei (rechtliche Prüfung vorbehalten) unser Maximalwunsch.

Unser Antrag zielt dabei aber ganz bewusst auf die Bürgerbeteiligung ab, und schon gestern in der Einwohnerfragestunde gab es ja auch Wortmeldungen von Bürgern, die gute Kompromissideen beinhalteten. Die Ideen kommen jetzt auf den Diskussionstisch, und am Ende wird es eine Lösung geben, mit der alle leben können. Sollte es am Ende keine Fahrradstraße werden, ist das für uns auch in Ordnung. Sofern die Lösung nicht heißt „Radfahrer können für 200 Meter auch mal absteigen und schieben!“ wird alles besser sein als der jetzige Zustand.

Wir freuen uns, dass die Stadtvertretung unserem Vorschlag zugestimmt hat. (hier der SPD-Vorschlag)

 

Zielvereinbarung fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt

Am 15. Dezember 2016 hat die Stadtvertretung Niebüll einstimmig beschlossen:

Niebüll ist im Jahr 2023 eine fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt

Neben den eigenen Füßen ist das Fahrrad das ideale Verkehrsmittel in unserer Stadt. Individuell und umweltfreundlich stärkt es die Grundlagen eines menschengerechten, sozialen Zusammenlebens in Stadt und Land. Insbesondere das Fahrrad bietet allen Bevölkerungsgruppen unabhängig vom Alter die Möglichkeit einer individuellen Mobilität.

Fuß- und Radverkehr produziert keine Abgase, keinen Lärm und schont den öffentlichen Raum der Stadt und die Rohstoffvorräte der Erde. Gesund und umweltschonend zugleich sind es die zeitgemäßen Arten innerstädtischer Mobilität.

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Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt

Die SPD-Fraktion hat zum Thema „Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt“ bereits interessante Vorschläge bekommen, beispielsweise:

  • Eine durchdachte und einheitliche Wegweisung mit Blick auf innerörtliche Ziele und Ziele im Umland
  • Attraktive Anbindungen von den Außenbezirken in die Innenstadt und Gewerbegebiete
  • Sichere, einfache und leicht nutzbare Schulwege – mehr Verkehrssicherheit für Kinder
  • Sicheres Radeln in der Innenstadt – zentrale Radabstellplätze (mit verschließbaren Fahrradboxen)
  • Intakte Fußwege und gut befahrbare Radwege
  • Berücksichtigung der Belange von Menschen mit eingeschränkter Mobilität
  • Berücksichtigung der Belange des Umweltschutzes

Aufgrund dieser Anregungen greifen wir das Thema auf und empfehlen der Stadtvertretung, mit Fachleuten, dem HGV, dem Stadtmarkting, dem Tourismusverein und Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zu diskutieren, um kontinuierlich, in Abstimmung mit allen Fraktionen und der Verwaltung, ein langfristiges Konzept zu entwickeln und dieses im Dialog mit breiter Bürgerbeteiligung umsetzen.

Die SPD-Fraktion strebt zu diesem Thema eine breite Bürgerbeteiligung an, weil sehr viele Niebüller die eigentlichen Experten sind – jedenfalls, was das Wissen um ihre täglichen Routen betrifft. Sie können ihre persönlichen Rad- und Fußwege beurteilen, Problemstellen und Verbesserungsvorschläge benennen.

Fahrrad- und Fußwege tragen viel zur Lebensqualität in unserer Stadt bei: Auf ihnen werden keine Abgase produziert, kein Lärm und sie verbrauchen nur wenig Fläche.

Das Fahrrad ist mehr als ein Freizeitgerät. Es ist für unsere Stadt schon heute ein wichtiger Verkehrsträger und wird auch künftig ein wichtiger Wirtschaftsfaktor bei Verkauf, Service und Tourismus sein.

Wir freuen uns sehr, dass die Stadtvertretung unserem Antrag zu diesem wichtigen Thema mehrheitlich am 26.05.2016 zugestimmt hat.

Hier finden Sie unseren Antrag.