Zielvereinbarung fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt

Am 15. Dezember 2016 hat die Stadtvertretung Niebüll einstimmig beschlossen:

Niebüll ist im Jahr 2023 eine fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt

Neben den eigenen Füßen ist das Fahrrad das ideale Verkehrsmittel in unserer Stadt. Individuell und umweltfreundlich stärkt es die Grundlagen eines menschengerechten, sozialen Zusammenlebens in Stadt und Land. Insbesondere das Fahrrad bietet allen Bevölkerungsgruppen unabhängig vom Alter die Möglichkeit einer individuellen Mobilität.

Fuß- und Radverkehr produziert keine Abgase, keinen Lärm und schont den öffentlichen Raum der Stadt und die Rohstoffvorräte der Erde. Gesund und umweltschonend zugleich sind es die zeitgemäßen Arten innerstädtischer Mobilität.

Durch Schaffung erkennbarer kurzer Wege und klarer Verkehrsachsen sowie eines fahrradfreundlichen Klimas kann es gelingen, den Anteil nichtmotorisierten Verkehrs deutlich zu erhöhen. Spezielles Augenmerk soll hier auf Nahversorgung, Naherholung, Tourismus und die Schulwege gerichtet werden. Wachstum des Fuß- und Radverkehrs setzt einen Sinneswandel voraus. Dafür muss in vielfältiger Form geworben werden.

Die Stadt Niebüll

  • ist nachhaltig als fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt weiter zu entwickeln. Vorhandene Defizite sind kontinuierlich abzubauen und neue Anreize zu schaffen.
  • schafft sichere, attraktive und barrierefreie Wege für den nichtmotorisierten Verkehr.
  • fördert als fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt die Gesundheit aller Einwohner und Besucher sowie die Umwelt, da die Nutzung umweltschädlicher Verkehrsmittel reduziert wird.
  • nutzt für die Planung, Umsetzung und Finanzierung aller Maßnahmen konsequent Förderprogramme sowie fachkundigen Rat.

Ergänzend zu den am 26. Mai 2016 in der Stadtvertretung beschlossenen Maßnahmen wird die Stadt Niebüll zum 1. Januar 2017 Mitglied der „RAD.SH – Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Radverkehrsförderung in Schleswig-Holstein“.

Hier finden Sie die Zielvereinbarung